SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Abgeordnete Heike Hofmann und Bijan Kaffenberger besuchen Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg  

Landtag

Bei einem Besuch am Campus Dieburg der Hochschule Darmstadt informierten sich die Landtagsvizepräsidentin Heike Hofmann und der Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger über die künftige Entwicklung des Campus und der Studienfächer.

Wie an vielen hessischen Hochschulen wurde dabei der Investitionsstau deutlich. Am Standort gibt es nicht ausreichend Platz für die ca. 3500 Studierenden und viele verglaste Gänge aus den 60er Jahren. Dies ist alles andere als energieeffizient und erschwert Lernen aber auch Lehren gleichermaßen.

Auch die Betreuungsrelation zwischen Lehrenden und Studierenden an Hochschulen ist zu bemängeln. Hessen ist hier bundesweit Schlusslicht. Bei den Universitäten sieht es ähnlich schlecht aus. Hier reicht es nur für den vorletzten Platz.

Daher braucht es eine wesentlich bessere Grundfinanzierung der Hochschulen und Universitäten, um den Wissenschaftsstandort Hessen zu nicht zu gefährden.

Für die Entwicklung des Campus braucht es dringend Investitionen, um die bauliche Substanz auf der Höhe der Zeit zu halten. Das gilt für Hörsäle, Medienräume aber natürlich auch die Mensa.

Bis zu 100 Mio. aus dem HEUREKA II/III- Programm des Landes werden dazu nötig sein.

Bei den Studienfächern gelingt es der h_da ausgezeichnet sich modern aufzustellen. Der Fachbereich Wirtschaft verbindet beispielsweise Digitalisierung mit Nachhaltigkeit. Im Fachbereich Media soll am Campus in Dieburg künftig das Thema eSports eine große Rolle spielen.

Damit die Hochschule auch weiterhin gut für die Zukunft gerüstet ist, stellen beide, in Dieburg ansässigen Fachbereiche, klar: Am Standort muss zwingend investiert werden, um weiterhin neue und moderne Studiengänge in hoher Qualität anbieten zu können. Dazu braucht es eine Infrastruktur, die den Namen verdient.

Um die Vielfalt unserer Hochschullandschaft zu erhalten, sollte die Landesregierung auch verstärkt die Hochschulstandorte außerhalb der Großstädte entsprechend fördern.

Auch das Thema Wohnen spielte eine wichtige Rolle. Selbst in Dieburg, knapp 20 km von Darmstadt entfernt, gibt es kaum bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Dieses Problem ist also längst auch in der Peripherie der Großstädte angekommen.

Bei einer Entwicklung des Campus könnte dabei die Aufstockung von Seminargebäuden für Wohnraum helfen. Ergänzend dazu bräuchte es ein eigenes Programm zur Förderung von Wohnraum für Studierende aber auch Azubis.

 

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Bijan Kaffenberger

 

 

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