SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Aus "Roßdorf Ost" wird "Im Münkel"

Fraktion

In der vergangenen Gemeindevertretersitzung standen für das Gewerbe- und Mischgebiet Roßdorf Ost wichtige Entscheidungen an. So galt es über die

- zukünftigen Straßennamen zu beschließen,

- dem Gebiet einen wohlklingenden Namen zu geben,

- die Verkaufspreise für die gemeindeeigenen Grundstücke im Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Sondergebiet festzulegen und

- Vergaberichtlinien aufzustellen.

Die vier Straßen im Wohngebiet heißen zukünftig Kindberg-, Lichtentanne-, Reggello- und Benatky-Weg. Seit vielen Jahren gibt es den Beschluss, eine Straße in unserer Gemeinde nach Heinz Friedrich, Sohn der Gemeinde Roßdorf, Autor und Verleger des Deutschen Taschenbuch Verlags zu benennen. Im Gewerbegebiet entsteht nun diese Straße, außerdem vertreten sind Emmy Noether und Margarete Steiff.

Der Gewannname „Im Münkel“ ersetzt den Arbeitstitel „Roßdorf Ost“.

Den vorgelegten Verkaufspreisen pro Quadratmeter hat die Koalition zugestimmt. In Abhängigkeit von der Lage und möglichen Nutzung bewegen sie sich zwischen 150 EUR/m2 und 400 EUR/m2.

Wie soll die Vergabe der Grundstücke erfolgen. Klares politisches Ziel der Fraktionen der SPD und CDU ist es, Menschen aus Roßdorf und Gundernhausen zu ermöglichen, hier in der Gemeinde zu bauen. Wir wollen zudem Familien fördern. Und wir wollen das Ehrenamt stärken. Diese Ziele haben wir in einem Änderungsantrag formuliert und vorgelegt.

Wir wollen Familien mit Kindern fördern. Und zur Förderung dieser Familien wird es beim Verkauf der Baugrundstücke im Misch- und Gewerbegebiet „Roßdorf-Ost“ einen kommunalen Familienbaubonus geben. Für jedes bei Vertragsabschluss unterhaltspflichtige Kind unter 18 Jahren gewährt die Gemeinde einen Nachlass von 3.000 bzw. 1.500 EUR, abhängig davon, ob die Familie seit mindestens zwei Jahren in Roßdorf lebt oder erst kürzer. Diese Regelung gilt jeweils für bis zu drei Kinder.

Die Frage, wer ein Grundstück erhält, soll über ein Punktesystem geregelt werden. Die Verwaltung und der Gemeindevorstand haben somit für die Vergabe der begrenzten Anzahl von begehrteren Wohnbaugrundstücken eine objektive Leitlinie und transparente Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Käuferinnen und Käufer. Das ist auch notwendig - bei jetzt schon über 200 Interessenten.

Punkte bzw. besondere Berücksichtigung erhalten diejenigen, die seit über 10 Jahren ihren Erstwohnsitz in der Gemeinde haben bzw. nicht länger als fünf Jahre weggezogen waren. Die Eigennutzung des Grundstückes ergibt natürlich Punkte. Aber auch Familien werden besonders gefördert, da sie über den kommunalen Familienbaubonus hinaus auch bei der Vergabe für jedes einzelne Kind im Haushalt unter 18 Jahren Punkte erhalten. Ehrenamtliches Engagement in unsere Gemeinde wird ebenfalls honoriert.

Das Argument der Opposition man wolle Ehrenamt und Kinder gegeneinander ausspielen, ist absurd. Ziel ist es, denjenigen den Vorzug zu geben, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde engagieren oder Kinder haben!

Für die Koalition
Annette Rückert und Hans-Joachim Lutz

 
 

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