SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Gemeindevertretersitzung am 6. November 2009

Kommunalpolitik

Trotz angespannter Wirtschaftslage gestalten

Die schwierige wirtschaftliche Situation der Gemeinde Rossdorf beherrschte alle Themen der Gemeindevertretersitzung am letzten Freitag. Zu erwartende sinkende Gewerbesteuer- und Einkommensteuereinnahmen und noch fehlende Planungszahlen des Kreises und des Landes lassen es im Moment nicht zu einen seriösen Haushalt für 2010 aufzustellen. Deshalb wird der neue Haushalt erst im Februar 2010 vorgelegt werden, wenn verlässliches Zahlenmaterial vorliegt.

SPD und Grüne haben im Kooperationsvertrag vereinbart den Haushalt zu konsolidieren. Deshalb werden Gebühren analysiert und wo nötig angepasst.

Schwimmbad und Eisbahn
Die Gebühren für die Nutzung von Schwimmbad und Eisbahn bildeten den zweiten Themenblock. Die Kommunalaufsicht hat hier bereits 2008 darauf hingewiesen, dass gerade bei freiwilligen Leistungen Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Haushalt zu konsolidieren. SPD und Grünen haben sich mit dem Vorschlag durchgesetzt die Gebühren für Erwachsene auf der Eisbahn leicht anzupassen. Für das Schwimmbad verteuern sich die Saison- und die Frühschwimmerkarten moderat. Der Preis für die Karten kinderreicher Familien bleibt konstant.

Es wird aber auch Verbesserungen für die Nutzung der Einrichtungen geben. Das Schwimmbad wird zukünftig verlässlich geöffnet sein vom 01.06. bis zum 31.08. Danach kann das Schwimmbad geöffnet bleiben, allerdings wird das Wasser dann ausschließlich über die Solaranlage erwärmt. Damit kommt man dem Wunsch vieler Schwimmer entgegen, die sich besser planbare Öffnungszeiten gewünscht haben.

Für die Eisbahn wird einmal pro Monat sonntags ein Familientag eingeführt, an dem der Eintritt um die Hälfte verbilligt wird. Ein zusätzliches attraktives Angebot trotz angespannter Kassen.

Vorstände und deren Vertretungen in gemeindlichen Gremien
Auf Antrag der CDU wurde das Verfahren neu geregelt, wie die Posten der Vorsitzenden und deren Vertretungen in der Gemeindevertretung und den Ausschüssen verteilt werden. Dazu verständigten sich die Grünen, SPD und CDU auf einen gemeinsamen Antrag, der mehrheitlich beschlossen wurde.

Jutta Quaiser, Bündnis 90/die Grünen
Herbert Dobner, SPD

 
 

Bijan Kaffenberger

 

 

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