SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Hebammenmangel in Hessen – Landesregierung reagiert auf SPD-Vorschläge

Landtag

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann begrüßt, dass die Landesregierung einen Kurswechsel vollziehe und ihren Fokus auf die Versorgung mit Hebammen richte. Nach Ausschussdebatten im Hessischen Landtag zeige sich, dass der Minister mittlerweile erkannt habe, dass es ein Problem in diesem Bereich gebe und zeige sich bereit, ein Gutachten in Auftrag zu geben, mit dem eine Datengrundlage zur Hebammenversorgung geschaffen werden könne, so die Abgeordnete.

„Wir könnten schon weiter sein, wenn die Regierungsfraktionen dem Antrag meiner Fraktion im Januar dieses Jahres zugestimmt hätten. Aber ich bin froh, dass wir jetzt wenigstens einen kleinen Schritt vorangekommen sind und Problembewusstsein bei der Landesregierung geschaffen wurde“, so die SPD-Politikerin. Nötig sei neben einer Datengrundlage auch ein Konzept zur Beseitigung von Unterversorgung und für mehr Ausbildungsplätze für Hebammen und Entbindungspfleger.

Ihre Fraktion werde nun den Verlauf genau im Auge behalten, damit die Erstellung des Gutachtens auch zügig in die Wege geleitet werde. „Niemandem ist damit gedient, wenn wir noch zwei Jahre warten müssen, bis endlich Daten und Fakten erhoben sind. Am wenigsten hilft es den betroffenen werdenden Müttern, ihren Kindern und den Hebammen. Sie alle leiden unter dem derzeitigen Mangel. Deshalb müssen wir die Situation nun schneller einer praxistauglichen Lösung zuführen“, unterstreicht Hofmann.

 

Homepage SPD Darmstadt-Dieburg

 

Vorwärts: