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Hessen kann mehr – Kapazitätssteigerung durch bessere Digitalisierung im ÖPNV

Landespolitik

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann verweist auf einen aktuellen Artikel der Frankfurter Neuen Presse. In diesem werde auf ein Gutachten der Unternehmensberatung McKinsey im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums aufmerksam gemacht. Dieses empfehle der Deutschen Bahn fünf Pilotprojekte, die einen Kapazitätsausbau um 20 Prozent mit Hilfe von Digitalisierung erzielen könnten, ohne dass der Bau neuer Gleise notwendig werde. „Dies zeigt die Erfolgsmöglichkeiten von Digitalisierung, wird sie denn richtig gemacht. Leider ist festzuhalten, dass keine der ausgewählten Strecken in Hessen liegt“, betont die SPD-Politikerin.

„Angesichts dieser Tatsache stellt sich die Frage, ob der zuständige Verkehrsminister und die schwarzgrüne Landesregierung auf die Teilnahme an einem solchen Pilotprojekt beworben und wenn ja, mit welcher Begründung das Bundesverkehrsministerium die Bewerbung abgelehnt habe. Ein Pilotprojekt in diesem Bereich für die S-Bahn Rhein-Main wäre angesichts der übervollen Pendlerzüge und den anhaltenden Problemen im Infrastrukturbereich eine Chance gewesen, eine schnelle und vor allem kostengünstige Steigerung der Kapazitäten zu erreichen“, unterstreicht die Abgeordnete.

„Unsere Bürgerinnen und Bürger wollen nicht länger in der beständig steigenden Zahl an Staus auf den hessischen Autobahnen stehen oder tagtäglich in überfüllten S-Bahnen und Pendlerzügen um einem Sitzplatz kämpfen. Die jetzige Situation nach 19 Jahren geführter CDU-Verkehrspolitik in Hessen muss sofort eine Verbesserung finden. Die SPD steht mit entsprechenden Konzepten für eine Übernahme der Verantwortung bereit“, betont Hofmann abschließend.

 

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Bijan Kaffenberger

 

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