SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

K128 kann nun saniert werden

Fraktion

 

 

Ausschnitt Ausführungsplanung Rathausstraße, Entwurf: Ingenieurburo Quintel GmbH & Co. KG

 

K128 kann nun saniert werden

Die K 128 in der Ortsdurchfahrt Gundernhausen ist in einem sehr schlechten Zustand. Dies geht auch aus den Ergebnissen der im Jahr 2015 durchgeführten Straßenzustandserfassung hervor. Der Landkreis beabsichtigt seither, die Fahrbahn der K 128 im Verlauf der Ortsdurchfahrt Gundernhausen grundhaft zu erneuern. Im Zuge dieser Maßnahme möchte die Gemeinde Roßdorf die Seitenbereiche/ Gehwege erneuern, sowie die vorhandenen Bushaltestellen barrierefrei umgestalten. Die Gemeinde und der Landkreis kamen überein, diese Maßnahmen zur Minimierung der Beeinträchtigungen für die betroffenen Anwohner zeitlich und bautechnisch aufeinander abzustimmen und in einer Gemeinschaftsmaßnahme umzusetzen.

Die Maßnahme wurde in das Planungsprogramm des Landes Hessen zur Infrastrukturförderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) aufgenommen. Entsprechende Anträge wurden sowohl vom Landkreis als auch der Gemeinde Roßdorf gestellt und bewilligt.

Nun war es vor einem Jahr soweit, dass eine Planung vorlag und die Suche nach einem Straßenbauunternehmen begann. Leider fand sich zum damaligen Zeitpunkt kein Unternehmen, das die Arbeiten ausführen wollte. So blieb Zeit, die damals vorliegende unzureichende Planung, die die heutige Lage der Straße eins zu eins umsetzte und keine Verbesserung für Fußgänger aufzeigte, grundlegend zu überarbeiten. 

Wie sieht die neue Planung aus? Die Breite der Straße und die Ausführung der Bürgersteige – ohne Randstein von der Rathausstraße bis Bruchwiesenstraße/Ecke Goethestraße – sind den Restriktionen zur Bewilligung der GVFG-Fördermittel geschuldet. 

Dennoch ist es gelungen entlang der Rathausstraße eine verbesserte Planung zur Sicherung der Fußgänger zu erreichen. Die westliche Seite der Rathausstraße erhält einen breiteren Gehweg – hier können sich Fußgänger nun begegnen -, auch mit ausreichender Breite an der Treppe (Denkmalschutz) des Eckanwesens. Auf der Parkseite wird ein 14 cm hohes Schrammbord errichtet. Überall dort, wo der Fußweg auf gleicher Höhe mit der Straße erstellt wird, werden an der Straßenseite Noppen angebracht, um eine Wegeführung für Sehbehinderte sicher zu stellen. 

An der Kreuzung Bruchwiesenstraße/Friedhofstraße/Goethestraße wurden die Fußwege zu Lasten der Fahrspur verbreitert, um den Schulweg sicherer zu machen. Die Bushaltestelle „Rathausstraße“ wird in die Hauptstraße verlegt und die bisherige Haltestelle „Hauptstraße“ aufgegeben. Alle Busse werden dann einheitlich an der neuen Haltestelle abfahren. Dies bringt für die Fahrgäste gleichzeitig eine Erhöhung der Verkehrssicherheit mit sich.

Unser Dank geht an die Sachbearbeiter der Gemeindeverwaltung, die gemeinsam mit den Fachplanern die Veränderungen erreicht haben.

Wir freuen uns, dass diese wichtige Sanierungsmaßnahme in optimierter Form nun umgesetzt werden kann. Endlich, denn es wird auch Zeit! Wer die K128 entlang geht und fährt, der kann dies nur bestätigen. Es ist daher umso verwunderlicher, dass sich ein Vertreter der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vehement gegen diese überarbeitete Planung auflehnt.

Für die Koalition
Annette Rückert und Harald Hanstein

 

 

 
 

Bijan Kaffenberger

 

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