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Kreis-Jusos empört - Studierendenschaft der TU Darmstadt unter Generalverdacht des Betruges

Jusos

Die Technische Universität Darmstadt führt neue Regelung zum krankheitsbedingten Prüfungsrücktritt ein. Fortan müssen die Studenten ihren Arzt von der Schweigepflicht entbinden – ansonsten droht die Note 5,0.

Eine kürzlich bekanntgewordene Neuregelung der Prüfungsrücktritts versetzt die rund 20.000 Studenten der TU Darmstadt und die Jusos Darmstadt- Dieburg in Aufruhr. Anscheinend schreiben kaum noch Studenten Klausuren mit und holen sich stattdessen lieber ein Attest vom Hausarzt – anders lassen sich die neuen Regelungen nicht erklären. Ab Juli diesen Jahres müssen die Studenten hinnehmen, dass der attestierende Arzt genauen Angaben zu den krankheitsbedingten Symptomen innerhalb des Attests vornimmt. Zudem müssen die Studenten ihren Arzt von der Schweigepflicht entbinden. Als Begründung lässt die TU verlauten, dass die Kompetenz der Beurteilung über die Prüfungsfähigkeit des Studenten nicht bei dem behandelnden Arzt, sondern bei der Prüfungskommission liege. Wie viele Studenten, sind die Jusos Ali Durna und Kristina Kohn empört über den Generalverdacht der TU. „Bei den Vorhaben der Uni handelt es sich um einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Studenten.“, kritisiert Ali Durna. „Ab sofort muss jeder Student Angst haben, dass die TU die Krankheitssymptome als nicht schwerwiegend genug empfindet und der Student im Nachhinein eine 5,0 erhält“, fügt Kristina Kohn hinzu.

Die Jusos Darmstadt-Dieburg fordern daher die sofortige Rücknahme der unverhältnismäßigen Regelungen.

 

 

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Bijan Kaffenberger

 

 

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