SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Kreistag: Landkreis soll Plastikmüll vermeiden

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Mit einem umfangreichen Antrag zur Vermeidung von Einwegkunststoffprodukten und Plastikmüll will die Koalition von SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP einen Aktionsplan im Landkreis für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft und die Verwendung langlebiger, wiederverwertbarer Produkte ins Leben rufen.

Ziel dieses Aktionsplans ist vor allem die Vermeidung von Einwegkunststoffprodukten in der Kreisverwaltung und in ihrem Wirkungsbereich, wie in den Schulen und in den Eigenbetrieben des Landkreises. Auch die Materialbeschaffung und die Ausschreibungsverfahren sollen einbezogen werden. Gleichzeitig wird auf die Wiederverwertbarkeit und Recycling im Sinne einer Kreislaufwirtschaft Wert gelegt.

Mit einer Veranstaltungsreihe will die Koalition auf die Gefahren für Menschen, Tiere und Natur aufmerksam machen und Vermeidungsmöglichkeiten aufzeigen. Für die neu ins Leben gerufene Ökomodellregion Hessen Süd sieht die Koalition hier ebenfalls ein wichtiges Betätigungsfeld: So kann Direktvermarktung beispielsweise den Verpackungsmüll reduzieren.

 

Nicht erst durch die gesetzlichen Vorgaben der EU ist das Thema Plastik in die öffentliche Diskussion gerückt. Der Nachweis von Mikroplastikteilchen in Lebensmitteln wie Nordseefischen, die Vermüllung der Weltmeere und die gesundheitlichen Gefahren für Mensch und Natur haben die Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt.

Der Landkreis beweist durch die Vermeidung der Plastikprodukte seine Weitsicht im Umweltbereich und geht im Rahmen seiner Möglichkeiten mit gutem Beispiel voran. In einem ersten Schritt ist der Landkreis zur Vermeidung von Plastikmüll bereits tätig geworden. So hat er die Schulen des Landkreises mit Wasserspendern ausgestattet. Des Weiteren erhalten alle Schülerinnen und Schüler bei der Einschulung eine Brotdose des ZAW. Zudem ist neuerdings auch ein Mehrwegbecher to go zu haben, welcher ebenfalls vom ZAW angeboten wird.

Es wäre erfreulich, wenn sich die Städte und Gemeinden des Landkreises mit ähnlichen Vorgaben der Initiative des Landkreises Darmstadt-Dieburg anschließen würden.

 

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Bijan Kaffenberger

 

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