SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

ÖPNV auf dem Stetteritz, Gemeindewohnungen und Elektromobilität

Fraktion

Gut, dass wir über den Antrag der Grünen zur Busumfahrung des Stetteritz mit der Linie 673 in der vorletzten Gemeindevertretersitzung nicht entschieden haben. Beharrlich haben die Grünen in ihren Veröffentlichungen und in der Gemeindevertretung behauptet, dass mit der DADINA schon alles geklärt ist. So ist es aber nicht. Nichts ist geklärt!

Christel Sprössler hat in der letzten Gemeindevertretung aus der Stellungnahme der DADINA zum ÖPNV Vollanschluss des Stetteritz berichtet.

Die DADINA entscheidet jetzt erst einmal nicht über dieses Anliegen. Bei der DADINA wird mit oberster Priorität über die Einrichtung eines Shuttle-on-demand-Systems (ÖPNV Bus auf Anforderung) nachgedacht. Eine solche Überlegung kann auch in das Konzept der Gemeinde zum Bürgerbus einfließen. Damit könnte nach Aussage der DADINA auch der Stetteritz gut angebunden werden.

Für eine Umfahrung des Stetteritz mit der Line 673 müsste die Gemeinde darüber hinaus klären, inwieweit dieser auch mit Gelenkbussen befahren werden kann. Das betrifft den Lichtraum, den Winterdienst, einen Standort für eine Haltestelle und die Einrichtung von Halteverboten an den Durchfahrtsstraßen. Wichtig ist auch, die Akzeptanz der Anwohner zu prüfen, bevor die DADINA hier aktiv wird.

Der SPD ist eine sinnvolle und attraktive Lösung für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Stetteritz wichtig, aber auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger in Roßdorf und Gundernhausen. Dazu benötigt man lösungsorientierte und ergebnisoffene Anträge und keinen Aktionismus, ohne alle vorhandenen Möglichkeiten auszuloten und einzubeziehen.

Die Not muss groß sein bei den Grünen!

Sie bringen in die Gemeindevertretung ohne Ende Ideen und Anregungen ein, die sie nicht hatten, oder bei denen sie nicht akzeptieren können, dass die Verwaltung schon lange aktiv ist.

Sie werden nicht müde zu betonen, dass es Wohngebäude gibt, die dringend sanierungsbedürftig sind. Das ist für die Verwaltung nichts Neues. Schon seit geraumer Zeit ziehen Bewohner aus den gemeindeeigenen Gebäuden in andere frei werdende Wohnungen der Gemeinde. Schonend werden die Gebäude entmietet, damit über diese Gebäude weiter entschieden werden kann.

Glauben die Grünen wirklich, dass es dazu eines Antrags in der Gemeindevertretung bedurft hätte, in dem sie vorschlagen ein Ersatzgebäude für die Mieter zu errichten, damit man in der Egerländer Straße sanieren kann. Das Problem ist erkannt und wird schon bearbeitet.

Elektromobilität ist auch in Roßdorf ein großes Thema. Seit 2016 gibt es drei Ladesäulen in Roßdorf. Deren Nutzung ist leider überschaubar. Trotzdem ist die Verwaltung mit der ENTEGA in Kontakt, um, sofort wenn wieder Fördermittel zur Verfügung stehen, neue Standorte für Ladestationen zu bestimmen. Über das Leader Förderprogramm bekommt Roßdorf am Angerplatz eine Fahrradladestation.

Mit einem Antrag in der letzten Gemeindevertretung fordern die Grünen genau das, und nehmen den Antrag mit der Bemerkung „Wir wollen kontrollieren, dass das auch alles geschieht!" nicht zurück.

Nicht zum ersten mal stellen wir dieses Verhalten fest, das schlussendlich mit Artikeln im Roßdörfer Anzeiger gekrönt wird, in denen die Urheberschaft für diese Anträge und Ideen beansprucht wird. Alle die sich der Zustimmung dieser Anträge entziehen, werden als Unwissende und Ablehner deklassiert.

Haben die Grünen das wirklich nötig? Müssen sie sich tatsächlich mit fremden Federn schmücken, fehlt es Ihnen an eigenen Ideen und Visionen?

Die Anträge, die bereits erledigt waren, hat die Koalition konsequenter Weise abgelehnt.

Maria Bichler

 
 

Bijan Kaffenberger

 

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