SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Sportzentrum Teil 1

Fraktion

Nicht ohne Grund war unser Start- und Zielpunkt des politischen Neujahrsrundgangs das Sportzentrum. Denn im Sportzentrum wird sich 2020 viel tun. Heute hierzu der erste Bericht.

Mit Hilfe des Entschuldungsprogramms „Hessenkasse“ der Landesregierung erhielt die Gemeinde bereits in 2018 die Zusage über einen Zuschussbetrag in Höhe von 1.843.425 EUR, der verteilt über sechs Jahre bis einschließlich 2014 abgerufen werden kann. Dieser Betrag stellt eine 90%-Förderung dar. Insgesamt muss das Volumen der Unterhaltungs-, Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen insgesamt 2.048.250 EUR betragen. Die Gemeinde ist verpflichtet einen Eigenanteil von 204.825 EUR aufbringen.

Gemäß dem Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung zur Hessenkasse vom 07.06.2019 soll die Sanierung des Stadions im „Sportzentrum am Zahlwald“ erfolgen. Was heißt das? Das im Jahr 1981 errichtete Sportzentrum am Zahlwald ist nicht mehr zeitgemäß und muss einer Modernisierung unterzogen werden. Nachdem das Gebäude ertüchtigt wurde (Heizung, PV-Anlage, Dach des Kabinengangs), sind nun die Außenanlagen an der Reihe. Die Tribüne ist sanierungsbedürftig. Die Aschen-Rundbahn macht schon lange Probleme und ist für eine zeitgemäße Leichtathletik nicht mehr zu gebrauchen. Außerdem ist der Hauptplatz des Sportzentrums nur teilweise beleuchtet, so dass die Nutzung im Frühjahr und Herbst stark eingeschränkt ist.

Folgende Maßnahmen sind daher konkret geplant:

  • Sanierung der Tribüne
  • Errichtung einer LED Flutlichtanlage
  • Errichtung einer Tartanbahn

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.200.000 EUR. Im Haushalt 2019 wurden bereits 750.000 EUR eingeplant, in 2020 sind es die restlichen 450.000 EUR.

Die SPD steht seit Jahrzehnten für die Förderung der Vereine durch die kostenfreie Bereitstellung und Nutzung von Sporthallen und gemeindlichen Einrichtungen für den Übungs- und Spielbetrieb. Dass es uns nun infolge einer besseren Haushaltslage gelingen wird, diese Einrichtung zu sanieren und zu modernisieren, freut uns sehr.

 

 

Annette Rückert

 
 

Bijan Kaffenberger

 

 

Vorwärts: