SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Trinkwasserversorgung der Gemeinde Roßdorf

Ortsverein

Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Roßdorf wird durch den Regiebetrieb Gemeindewerke Roßdorf betrieben. Die Trinkwasserversorgung für den Ortsteil Roßdorf und den Stetteritz wird überwiegend durch eigene Förderung sichergestellt. Das Trinkwasser wird mittels drei Brunnen gefördert und in drei Quellgebiete gefasst. Alle drei Brunnen speisen das Trinkwasser in das Verteilungsnetz ein. Das Rohwasser der Quellen wird in einem Sammelbehälter in der Schulgasse gesammelt.

Das Wasser aus Brunnen I und das Rohwasser der Quellen durchläuft einen Schnellfilter aus Kies, um von Trübstoffen befreit zu werden, und passiert eine UV-Anlage zur Entkeimung. Danach wird das Trinkwasser direkt in das Verteilungsnetz eingespeist. Eine Denitrifikation ist nicht notwendig.

Im Bedarfsfall wird zusätzlich Trinkwasser vom Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg über den Hochbehälter Zeilhard bezogen.

Der Ortsteil Gundernhausen wird vom Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg versorgt. Das Wasser, das im Gruppenwasserwerk aufbereitet wird, kommt aus 26 Tiefbrunnen und drei Quellen.

Qualität des Grundwassers
Die Qualität des gewonnen Grundwassers ist so gut, dass keine Aufbereitung erfolgen muss. Der seit Jahren bestehende Kooperationsvertrag zum vorbeugenden Gewässerschutz mit den Landwirten, welcher auf freiwilliger Basis ausgehandelt wurde, ermöglicht individuelle Lösungen für die einzelnen Schutzgebiete und führt dazu, dass keine Denitrifikation des Grundwassers notwendig ist. Belegt wird dies durch die vierteljährlich durchgeführten Nitratuntersuchungen. Der Grenzwert für Nitrat von 50 mg/l wird beim aus dem Wasserhahn kommenden Trinkwasser nicht überschritten.

Verbrauch
Der Trinkwasserverbrauch in Roßdorf entspricht dem „Deutschland-Trend“. Seit 1990 eine deutliche Abnahme mit Anstiegen in den Jahrhundertsommern 2003 und 2018.

Das lange Gedächtnis des Grundwassers
Auch in der Gemeinde Roßdorf ist zu spüren, dass der Grundwasserspiegel über viele Monate hinweg gesunken ist. Die Regenereignisse der vergangenen Zeit haben den Roßdörfer Grundwasserspeicher nicht wieder aufgefüllt. Es fehlen 1,5 m bis 1,8 m gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresstand.

Annette Rückert

 
 

Bijan Kaffenberger

 

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