SPD Ortsverein Roßdorf und Gundernhausen

Ungerechtigkeit bei der Bezahlung der Lehrkräfte in Hessen beenden

Landtag

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heike Hofmann spricht sich für ein Ende der Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung der Lehrkräfte in Hessen aus. „So haben Grundschullehrkräfte eine große Verantwortung für den künftigen Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen. Das wird leider noch immer viel zu wenig wert geschätzt und nicht ausreichend bei der Bezahlung berücksichtigt. Deutsch als Zweitsprache, inklusive Beschulung und Weiterentwicklung zu Ganztagsschulen, sind nur ein Ausschnitt des veränderten Aufgabengebiets an Grundschulen. Die SPD unterstützt daher die Forderung der Grundschullehrinnen und Grundschullehrer nach einer Höhergruppierung. Angesichts des massiven Grundschullehrermangels in Hessen brauchen wir eine Reform der Besoldung und ein Ende der unterschiedlichen Bezahlung. Es muss Schluss damit sein eine Schulform gegen die anderen auszuspielen“, unterstreicht die SPD-Politikerin.

In Hessen, wie in den meisten Bundesländern, würden Lehrkräfte an Grundschulen noch nach der Besoldungsgruppe A12 bezahlt. Die Mehrzahl der angehenden Lehrinnen und Lehrer strebe deshalb eine Anstellung in der mit A13 höher besoldeten Sekundarstufe I an. Die Differenz zwischen den Besoldungsstufen betrage beim Einstiegsgehalt etwa rund 500 Euro im Monat, so die Abgeordnete.

 

Ziel der SPD sei es, durch die Ausweitung des Lehramtsstudiums auf zehn Semester die Grundschulstudiengänge inhaltlich aufzuwerten. „Um dies zu würdigen und die Ungleichbehandlung von Lehrämtern zu beenden, wollen wir, dass die Einstiegsvergütung künftig für alle Lehrämter gleich bei A13 für beamtete und E13 für angestellte Grundschullehrkräfte liegt. Die Angleichung der Besoldung soll auch bereits im Schuldienst befindlichen Lehrkräften zugutekommen“, betont Hofmann.

 

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Bijan Kaffenberger

 

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